Abe schaute

Die Welt der Wirtschaftsglobalisierung und des Wachstumsmurx bricht mehr und mehr auseinander. Mit ein paar wenigen Gewinnern und vielen Verlierern.

  • Bäuerinnen und Bauern ohne Land
  • Arbeiterinnen und Arbeiter ohne Sinn und existenzerfüllte Arbeit
  • Kinder und Jugendliche ohne Perspektive im Sumpf der Psychopharmaka, der Elektronik und der Konsumgesellschaft.
  • Flüchtlinge und Migranten, die Schutz und Arbeit suchen in diesem „Paradies“

Die Hauptverursacher dieser Katastrophe sind die Lautschreier. Sie machen Gewinn mit Kaputtmachen. Je grösser die Schieflage, desto grösser ihr Profit und Politikwachstum. Nachhaltige Antworten würden ihre Existenz gefährden und ihren Gewinn reduzieren.

Wie könnten solche Antworten aussehen? z.B.

  • Globalisierung der Menschlichkeit und Regionalisierung der Wirtschaft,
  • flächendeckend eine biologische Landwirtschaft mit Hand, Herz und Kopf.

Dazu überall viele tätige Kinder und Schulklassen. Weg aus den überdüngten Schul- und Wohnhäusern ins tätige Tasten und fleissige Werken, ins herzhafte Riechen, ins freudige Schmecken, ins vielseitige Sehen, ins konzentrierte Hören, ins zusammenhängende Denken, ins Gleichgewicht suchend in die Senkrechte sich finden. Im Ich, Du und Wir lernend sich bewegen. Solche Tiefschulen braucht der heranwachsende Mensch, für sein Fundament, um später diese schiefe Welt ins Lot rücken zu können.

 

Michel Seiler
Grossrat, Heimleiter, Visionär